Schweißen und lernen

Wirtschaft im Revier 07/08 | 2017

Auf Reisen begaben sich die Mitgliederder Wirtschaftsjunioren (WJ) Mittleres Ruhrgebiet an ihrem „Unternehmerabend“ im Mai – und fuhren nach Gladbeck. WJ-Mitglied Dr.-Ing. Philipp Schütte, Geschäftsführer der GLAMAtronic Schweiß-und Anlagentechnik GmbH und Anlagentechnik GmbH, stellte der Runde das 1992 gegründete Unternehmen vor. Nach einer Betriebsbesichtigung und einem Fachvortrag zum Thema Schweißtechnik diskutierten dieWJ-Mitglieder dasThema „Zukunft der deutschen Wirtschaft – droht eine erneute Überhitzung der deutschen Märkte?“

Einen ganz anderen Charakter hatte der „Unternehmerabend“ im Juni, der bei „SprachKunst im Luisenhof“ in Bochum stattfand – eine Sprachschule und Kunstgalerie, die vom stellvertretenden WJ-Vorsitzenden Björn Kratzke geleitet wird. Die Sprachschule im Luisenhof zeichnet sich durch ein besonderes Lernkonzept und besondere Weiterbildungsangebote aus. Der Fachvortrag an diesem Abend hatte das Thema „Unser Gehirn und wie es lernt“.

Link zum Artikel in Wirtschaft im Revier

Diese Vereinigung setzt sich für den Unternehmer-Nachwuchs ein

WAZ Hattingen | 24.05.2017

Was die auch für Hattingen zuständigen Wirtschaftsjunioren Mittleres Ruhrgebiet so anbieten. Und warum sie für einen 3D-Drucker sporteln wollen.

Junge Unternehmer, weiß Yvonne Bouguila (40), haben oft andere Interessen, aber auch andere Probleme als erfahrene. Für umso wichtiger erachtet es die Vorsitzende der Wirtschaftsjunioren Mittleres Ruhrgebiet daher, junge Führungskräfte und Unternehmer zusammenzuführen, auf dass diese sich miteinander austauschen können. Zudem engagiert sich die Vereinigung mit verschiedensten Aktivitäten für „ihren“ Wirtschaftsstandort, der von Bochum und Herne bis nach Hattingen und Witten reicht.

Sie geben Heranwachsenden Tipps für Bewerbungsschreiben, führen in Schulen Coachings für erfolgreiche Vorstellungsgespräche durch. Sie bieten Existenzgründern unter dem Slogan „Know-how 4 you“, einem Kooperationsprojekt mit Senior-Experten der Industrie- und Handelskammer Mittleres Ruhrgebiet, die Chance, ihre Geschäftsidee von Experten kostenlos unter die Lupe nehmen zu lassen. Und sie setzen sich bei Politikern für mehr Digitalisierung und weniger Bürokratie ein.

Die junge Wirtschaft ist die Zukunft

Und das alles, um Nachwuchskräfte fit zu machen und unternehmerisches Denken und Handeln zu fördern. „Denn die junge Wirtschaft“, betont Yvonne Bouguila, „ist die Zukunft.“

Umso mehr bedauert die Geschäftsleiterin einer Werbeservice-Firma, dass die Wirtschaftsjunioren Mittleres Ruhrgebiet „noch zu wenig bekannt sind“. Aktuell rund 160 Mitglieder habe die Vereinigung von Unternehmern und Führungskräften aus allen Branchen der Region – im Alter von bis zu 43 Jahren. Genau so lange nämlich definieren die Wirtschaftsjunioren „jung“.

Sponsorengelder sammlen für einen 3D-Drucker

Jung zu denken, darin sehen Yvonne Bouguila und ihr Stellvertreter Björn Kratzke (33) übrigens die Hauptaufgabe der Wirtschaftsjunioren. Und erzählen vom neuesten Projekt der Mitglieder: dass diese demnächst als „aktive Unternehmer“ in verschiedenen Sportarten aktiv werden wollen, um Sponsorengelder zu sammeln für einen 3D-Drucker. „Diesen wollen wir dann an Schulen verleihen.“ Und auch so dazu beitragen, dass Jugendliche vorbereitet werden auf den Arbeitsmarkt.

Link zum Artikel aus der Waz Hattingen